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Ich gehe gern auf die Johann-Bruecker-Schule, weil die Sportaktivitäten sehr umfangreich sind.
Alle Zitate lesen Jessica, 15 Jahre
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Am Montag dem 20. September fuhren wir, die Klasse R10a, mit dem ICE für fünf Tage nach Berlin, der Hauptstadt Deutschlands. Die sechs Stunden Fahrt vergingen wie im Flug. Nach 5 Minuten Fußweg erreichten wir unsere Unterkunft: Das City Hostel Berlin in der Glinkastraße 5. Es liegt sehr zentral am Potsdamer Platz, so dass wir mühelos viele Sehenswürdigkeiten in den nächsten Tagen zu Fuß erreichen konnten. Nachdem die Zimmeraufteilung geklappt hatte und die Koffer verstaut waren, ging es anschließend zum Bundestag. Im berühmten Plenarsaal wurden wir über das Gebäude und seine Geschichte informiert. Zum Schluss fuhren wir auf das Dach des Bundestages, wo sich die Kuppel mit Informationstafeln befindet. Der weite Blick über ganz Berlin war atemberaubend und die Stadt sah bei Dämmerlicht fast zauberhaft aus. Die Kuppel des Reichstages ist ein einziges architektonisches Meisterwerk. Sie ist Entlüftungsanlage und Aussichtspunkt zugleich. Die Entlüftungsanlage erfordert ein ständig geöffnetes Dach der Kuppel, da immer frische Luft angesaugt werden muss, im Keller des Reichstages gefiltert und temperiert wird, um anschließend in den Plenarsaal befördert zu werden. Die warme verbrauchte Luft des Plenarsaals steigt gleichzeitig auf und entweicht ebenfalls durch das Dach der Kuppel nach draußen. Am Dienstag machten wir eine Sightseeingtour per Bus, die etwa zwei Stunden dauerte. Viele interessante Gebäude und geschichtliche Ereignisse bekamen nun einen Bezug zur Realität. Im Anschluss daran fuhren wir mit der Bahn zum Filmpark Babelsberg. Dort konnten wir an einer Stuntshow teilnehmen, die Janoschwelt betreten, das 4D-Actionkino besuchen und viele Fotos schießen. Abends machten wir einen Abstecher zum Kurfürstendamm und zur Gedächtniskirche. Der Ku-Damm ist wirklich eine sehr schöne Einkaufsstraße und das Kaufhaus des Westens ein nobles Haus. Alles in allem eine wunderschöne Atmosphäre. Am Mittwoch machten wir einen Spaziergang zur Spree und genossen eine ruhige Bootsfahrt durch das Regierungsviertel. Anschließend gingen wir durch den Tiergarten zum Verteidigungsministerium, kamen beim Sonycenter vorbei und hörten dann einen aufschlussreichen Bericht über die Aufgaben der Bundeswehr. Am Abend besuchten wir die berühmte Blue Man Group. Diese begeisterte uns mit der einmaligen Kunst der Pantomime und ihren originellen Musikeinlagen. Später waren wir alle sehr müde, aber doch zufrieden. Am Donnerstag durften wir nach einen Abstecher zum Brandenburger Tor unsere Freizeit genießen. Wir machten in Kleingruppen Einkaufsbummel und trafen uns dann mittags wieder, um einen übrig gebliebenen Teil der Berliner Mauer zu besichtigen. Ein informierender Bericht besserte unsere Geschichtskenntnisse auf und die Geschichte der ehemaligen DDR war zum Greifen nahe. Anschließend hatten wir noch eine Führung durch die Berliner Unterwelten. Hier erfuhren wir, wie es den Menschen während der Luftangriffe auf Berlin im II. Weltkrieg ging, wenn sie eng zusammengerückt in den Luftschutzkellern saßen und auf die erlösende Entwarnung hofften. Dabei bestand immer das Risiko, dass der Sauerstoffgehalt in den Bunkern sank und die Menschen oft noch während des Luftangriffes evakuiert werden mussten. Das einmalige Highlight des Aufenthalts fand an diesem Abend statt: Wir durften in die Disko. Schwitzend und lachend kamen wir zurück ins Hostel und konnten von lustigen Begebenheiten berichten. Am Freitag machten wir nach dem Frühstück einen Abstecher zum ehemaligen Checkpoint Charlie, dem bekanntesten Ost-West-Übergang in Berlin, wo wir ein Gruppenfoto schossen. Danach hatten wir bis um halb zwei Freizeit, danach erfolgte unsere Abreise. Diese verlief mit ein paar Unterbrechungen reibungslos. Einen Anschlusszug verpassten wir durch die Verspätung des vorigen Zuges und nachdem einige Schüler in Stuttgart trödelten, verschob sich unsere Ankunft in Böblingen um eine Stunde. Alles in allem waren diese fünf Tage in Berlin eine wunderschöne Zeit, in der man viel Zeit miteinander verbringen konnte, jede Menge Spaß hatte und auch viele neue Erkenntnisse von Berlin mit nach Hause nehmen konnte. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Zimmermann und Herrn Gneuß, die uns auf dieser Reise begleiteten.

Anita Kappus

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