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Der Schulweg ist kurz und trotzdem lang genug, um sich etwas auszupowern.
Alle Zitate lesen Kerstin Wagner

Seaford & Newhaven – Brighton – Arundel/Chicester – Portsmouth – London:

In diesen Städten Südenglands durften die Klassen R 9 a/b der Johann-Bruecker-Schule ihre Studienreise vom 17. – 23. Juli 2011 verbringen.

Am Sonntagmorgen ging es in aller Frühe (0: 15 Uhr) auf dem Lehrerparkplatz unserer Schule los. Die Nacht im Bus war lang. Nach etwa 13 Stunden erreichten wir endlich die Fähre in Calais, die uns in eineinhalb Stunden nach Dover übersetzte. Nach weiteren zwei Stunden Bus fahren empfingen uns die Gastfamilien in Seaford. Zwei bis vier Schüler waren pro Familie untergebracht.

 

Am Montag ging es nach Brighton, um die Stadt, den Royal Pavilion, den Pear und die Einkaufsstraßen mit Hilfe eines Stadtspiels zu erkunden. Einige Pounds leichter näherte sich für viele dieser regnerische zweite Tag unserer Studienreise seinem Ende.

England-1-500Am kommenden Tag fuhren wir mit unserem Bus nach London. Der Bus setzte uns im Hyde-Park ab und für uns hieß es ab dann: Fußmarsch durch Central London, eine zuvor in der Schule geplante Tour. Nach einer Stärkung im Park gingen wir zu Marble Arch, zum Shoppen durch die Oxford Street zum Oxford Circus, weiter über den Piccadily Circus zum Trafalgar Square. Im Regierungsviertel sahen wir die Horseguards, an diesem Nachmittag ein Farbiger und eine Frau. Wir marschierten mit unseren 56 Schülerinnen und Schüler durch Menschenmassen weiter zum Big Ben, sahen von der Westminister Bridge aus the Houses of Parliament sowie London Eye und gingen dann weiter zur Westminister Abbey. Zum krönenden Abschluss sahen wir beim Buckingham Palace viele elegant gekleidete Damen (meist mit Hüten) und Herren (manche mit Zylinder), die bei strömenden Regen von „The Queens Garden Party" kamen. Am Ende des Tages holte uns der Bus wieder am Hyde-Park ab und aufgrund von Umleitungen und Straßensperrungen waren wir erst gegen 22: 00 Uhr zurück in unseren Gastfamilien.

Am Mittwoch ging es auf nach Arundel Castle und Chicester. Unsere beiden Klassen besuchten abwechselnd das Schloss mit englischer Gartenanlage und die Stadt mit Kathedrale. Bei beidem gab es manch Wissenswertes zu entdecken.

Am Tag darauf fuhren wir nach Portsmouth, zunächst in die Historic Dockyards. Dort schauten wir uns das Kriegsschiff von Admiral Nelson, die „HMS Victory" an und lernten viel über das Leben des Admirals und die Schlacht von Trafalgar (1805). Anschließend sind wir den Hafen entlang in einer guten halben Stunde zum D-Day-Museum gelaufen. Der Eingang sah schon viel versprechend aus: zwei Panzer, ein Flaggeschütz und ein Bunker befanden sich dort. Das Museum zeigte die Vorbereitung und den Ablauf des D-Days (6. Juni 1944), den Tag der Landung der alliierten Truppen an der nordfranzösischen Küste, der von Portsmouth aus geplant wurde. Gestickte Wandteppiche und Gegenstände aus dieser Zeit, zum Beispiel deutsche Tellerminen, veranschaulichten die Ereignisse. Ein Film stellte schließlich die Bedeutung dieses Tages aus englischer Sicht noch einmal zusammenfassend dar. Es war ein sehr interessanter Tag.

England-3-200Am Freitag schließlich fuhren wir auf dem Weg nach Hause nochmals über London. Diesmal ging es nicht mit unserem Bus direkt in die Innenstadt, sondern er ließ uns in Greenwich beim Royal Observatorium aussteigen. Von dort machten wir uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Docklandbahn und Underground) in die Londoner Innenstadt. Die Mehrheit der Schüler ging in das berühmte Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud´s, das in der Bakerstreet liegt. Der Rest begab sich ins Britische Museum, in dem sich unter anderem eine berühmte Ägyptenausstellung (Rosetta-Stein, Sarkophage und Mumienabteilung) befindet. Anschließend blieben uns noch zwei Stunden Shopping, um uns umzuschauen und die übrig gebliebenen Pounds auszugeben. Bei ganz ruhigem Wetter setzen wir nachts mit der Fähre wieder über auf den Kontinent.

Abschließend können wir sagen: Es war eine interessante und schöne Studienfahrt, die allen sehr viel Spaß gemacht hat.

Ayleen Schermann (R 10b), David Kienle (R 10a) & Sebastian Stemmer (R 10a)

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