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Ich gehe gern auf die Johann-Bruecker-Schule, weil es viele tolle AGs gibt und es manchmal auch ganz lustig ist.
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Besuch im Landtag

Im Rahmen des EWG-Unterrichts unternahmen wir, die Klasse R 9c, am Donnerstag, den 8.12.11 einen Besuch in den Stuttgarter Landtag. Im vorausgegangenen EWG-Unterricht hatten wir gelernt, was der Landtag ist, wie er gewählt wird und welche Aufgaben er hat. Nun bekamen wir die Gelegenheit uns den Landtag und die Arbeit der Abgeordneten vor Ort anzuschauen.

Nachdem wir die Sicherheitstür des Landtags passiert hatten und unsere Jacken und Rucksäcke an der Garderobe abgegeben hatten, bekamen wir zuerst eine halbstündige Einführung, in der wir kurz über das Wichtigste zum Landtag informiert wurden. Anschließend durften wir auf die Zuschauertribüne des Sitzungssaals und verfolgten etwa eine Stunde lang eine kontroverse Debatte der Parteien zum Thema Kinderbetreuung in Baden- Württemberg.

Im Anschluss daran bekamen wir die Gelegenheit ein Gespräch mit zwei Wahlkreisabgeordneten aus Böblingen zu führen. Wir saßen zusammen in einem großen Saal, wo sich die beiden zunächst einmal vorstellten. Der erste von ihnen hieß Florian Wahl, ist 27 Jahre alt, seit diesem Jahr als Abgeordneter der SPD im Landtag tätig, war davor Lehrer an einem Gymnasium und ist in Böblingen geboren und aufgewachsen. Der zweite von ihnen war Paul Nemeth, 47 Jahre alt, schon seit 2006 Abgeordneter im Landtag bei der CDU, ist verheiratet, hat zwei Kinder, spielte lange Fußball, auch in Schönaich, ist energiepolitischer Sprecher der CDU und arbeitet in Teilzeit bei IBM. Anschließend konnten wir den Abgeordneten unsere Fragen stellen und unterhielten uns mit ihnen über ihre Meinung zu Stuttgart 21 und zur Einführung der Gemeinschaftsschule. Auch interessierte uns, welche Abgeordneten Anspruch auf einen Dienstwagen und Personenschutz haben und welche Folgen es für sie hat, wenn sie dies nicht in Anspruch nehmen. Wir erfuhren auch, dass man als Landtagsabgeordneter sehr gut verdient und dass ganz viele Abgeordnete neben ihrem Mandat in Landtag noch einen anderen Beruf ausüben. Urlaub darf man als Abgeordneter nicht beliebig machen, sondern es gibt Parlamentsferien, in denen keine Plenarsitzungen stattfinden. Wenn ein Abgeordneter nicht zu den Sitzungsterminen erscheint, muss er dafür eine Strafe zahlen. Interessant für uns war auch zu erfahren, dass man keinen besonderen Schulabschluss braucht, um Abgeordneter zu werden. Man muss lediglich 18 Jahre alt sein, deutscher Staatsbürger, mindestens drei Monate in Baden- Württemberg wohnen und von einer Partei als Kandidat aufgestellt werden.

Nach einer halben Stunde war das Gespräch leider schon zu Ende und wir machten uns mit vielen neu gewonnenen Eindrücken zu der Arbeit eines Abgeordneten im Landtag wieder auf den Heimweg.

R9c und Frau P. Ralle

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