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Bild-1-webFrau Walter und Schüler auf dem Schönaicher Friedhof

Was kommt nach dem Tod?
Im Rahmen des Themas „Sterben – Tod – Auferstehung" besuchte eine evangelische Lerngruppe der Johann-Bruecker-Schule (Klassenstufe 10) den Friedhof vor Ort.

Grab oder Urne?

Bild-2-webZunächst führte Frau Walter, seit vielen Jahren im Rathaus für den Friedhof zuständig, kenntnisreich über die Gräberfelder und erklärte uns an Beispielen den Wandel der Friedhofsanlage im Allgemeinen sowie der Grabkultur im Besonderen. Neben der mehrfachen Erweiterung in den letzten zweihundert Jahren ist in den letzten Jahren ein starker Trend hin zu Urnenbestattungen zu bemerken. Das hat einerseits sicher Kostengründe, vielleicht auch ökologische, vor allem aber dürften die religiösen Bedenken dieser Form der Bestattung gegenüber zurückgegangen sein. Die Zahl der anonymen Bestattungen hingegen steigt auch in Schönaich. Das Grabfeld für die Babys und kleinen Kinder war besonders anrührend. „Wenn das sinnvoll erscheint, lassen wir in diesem Fall ein Grab auch länger als die üblichen 25 Jahre bestehen", sagte Frau Walter. Aussegnungshalle oder evangelische Kirche bieten jeder Trauergesellschaft einen würdigen Ausgangsort für die Bestattungsfeier. Das gute ökumenische Miteinander zeigt sich auch darin, dass viele katholische Christen des Ortes die Kirche als Ort der Trauerfeier wählen.
  • Ich fand es gut, dass man so viel über die Gräber und über die Möglichkeiten, sich beerdigen zu lassen, gelernt hat. (Nils)
  • Ich fand es gut, dass Frau Walter uns die Unterschiede zwischen den ganzen Gräberarten erklärt hat. (Klara)
  • Man hätte noch die Aussegnungshalle anschauen können. (Timo)
Erinnerung oder Hoffnung?

Bild-3-webNach der gemeinsamen Führung bekamen alle einen Erkundungsbogen und sollten in Einzelarbeit drei der zehn Beobachtungsaufgaben in einer halben Stunde für sich beantworten: die Atmosphäre des Friedhofs beschreiben, die Lebensgeschichte eines Verstorbenen rekonstruieren, Symbole oder Bibelsprüche auf Grabsteinen entdecken oder ein besonders schönes Grab abzeichnen. Teilweise sind die Gräber geprägt durch die Erinnerung an das irdische Leben des Verstorbenen, teilweise drücken sie eine starke Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod bei Gott aus.
  • Die Zeit, die wir alleine auf dem Friedhof verbracht haben, war schön, da man so die Atmosphäre miterleben konnte. (Melanie)
  • Durch die Selbstarbeitszeit am Schluss konnte man den Friedhof etwas genießen. (Natalie)
  • Meiner Meinung nach war es etwas zu lang. (Pascal)
Manfred Schnitzler

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