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Ich schicke meine Tochter gerne auf die JBS, weil sie klein ist und eine gute Ausstattung hat.
Alle Zitate lesen Ute Haisch
Am 23. Januar sind wir, die Klasse H 6, im Rahmen des Religionsunterrichts mit unserem Lehrer, Herrn Schnitzler, in die Kleiderstube ins Bürgerhaus gegangen. Frau Binder begrüßte uns und erklärte uns alles Wichtige zur Kleiderstube.

Bild 1 webBild 1: Krawatten im Angebot

Gegründet wurde die Kleiderstube im Jahre 1990. Damals war sie noch im „Waldhaus“ (in der Nähe vom Penny) untergebracht. Sie ist damals wie heute für Menschen gedacht, die nicht genug Geld zur Verfügung haben, um sich neue Kleider kaufen zu können. Man kann sich Kleidungsstücke für wenig Geld kaufen, zum Beispiel ein T-Shirt für 0, 50 € oder eine Winterjacke für 4, 00 €. Bücher und Kuscheltiere werden sogar verschenkt. Wenn Kleidungsstücke schmutzig sind, werden sie von Frau Binder gewaschen und erst danach zum Verkauf angeboten. Die Kleidungsstücke, die in Schönaich nicht verkauft werden können, kommen in Kartons und werden gesammelt nach Ungarn bzw. Rumänien gebracht. Es arbeiten in der Kleiderstube zwölf Frauen ehrenamtlich mit. Ihnen macht es Freude, den etwas Ärmeren zu helfen.

Bild 2 webBild 2: Frau Binder zeigt eine besonders schöne Jacke

Geöffnet hat die Kleiderstube jeden zweiten Donnerstag von 15: 00 – 18: 00 Uhr. In der Regel kommen ausländische Mitbürger, denn die Schönaicher „schämen“ sich meist, dort einzukaufen. Durch den Verkauf von Kleidungsstücken werden ca. 3.000, 00 € jährlich eingenommen. Das Geld wird wieder an Menschen gespendet, die es am nötigsten brauchen.

Bild 3 webBild 3: Shopping zum Nulltarif
 
Als kleines Dankeschön für unseren Besuch in der Kleiderstube durften wir alle uns etwas aussuchen und mit nach Hause nehmen. Wir möchten uns bei Frau Binder für die Führung durch die Kleiderstube ganz herzlich bedanken.
Simon Eiler & Max Lauxmann (H 6)

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