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Ich gehe gern auf die Johann-Bruecker-Schule, weil diese einfach die beste Schule weit und breit ist.
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Von Landespolitikern und ihrem Alltag
Am Donnerstag, den 7. November 2013, waren wir im Rahmen unseres EWG-Unterrichts im Landtag in Stuttgart.

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Nach dem Besuch dort unterhalten sich zwei Schülerinnen über das Erlebte:
Jenni: Hey Selene, weißt du eigentlich noch, über was sich die Minister und Abgeordneten in der Plenarsitzung unterhalten haben?
Selene: Also, das Debattenthema, bei dem wir dabei waren, behandelte „bessere Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs" an den Universitäten in Baden-Württemberg. Im Genaueren ging es unter anderem darum, dass mehr als 50% der Forschungsstellen eine Befristung von weniger als einem Jahr haben. Das soll geändert werden.
Jenni: Ging es nicht auch um die Verbesserung der Perspektive des akademischen Nachwuchses, also derjenigen, die wissenschaftlich arbeiten wollen, aber zu lange brauchen, bis eine „ordentliche" Professorenstelle bekommen? Denn durchschnittlich ist ein Professor in Baden-Württemberg bei seiner Berufung bereits 43 Jahre alt. Und bei den Professorinnen haben 90 % keine Kinder!
Selene: Ja genau. Es wurde gesagt: Zu viele Akademiker gehen nach dem absolvierten Studium für ihre wissenschaftliche Laufbahn auf eine Hochschule ins Ausland, weil sie dort bessere Forschungsbedingungen vorfinden und ihnen schnellere Aufstiegsmöglichkeiten geboten werden. Oder begabte Hochschulabsolventen suchen sich gleich einen Arbeitsplatz in der Industrie, denn dort können sie schneller viel Geld verdienen.
Jenni: Also, wenn das so ist, kann ich verstehen, dass diese Leute den Universitäten in Baden-Württemberg den Rücken kehren und lieber ins Ausland oder in die Industrie gehen.
Selene: Genau. Und deswegen will die grün-rote Landesregierung die Junior- Professur weiter ausbauen, die es seit etwa zehn Jahren an den Hochschulen des Landes gibt. Um die „klügsten Köpfe" besser im Land halten zu können, soll zudem diese Vorstufe zum Professor besser bezahlt werden, etwa 300, - € mehr pro Monat.

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Jenni:
Haben die beiden Abgeordneten, Paul Nemeth und Florian Wahl, mit denen wir eine halbe Stunde sprechen konnten, eigentlich auch etwas dazu gesagt?
Selene: Nein, sie haben uns unsere persönlichen Fragen beantwortet, z. B. wieso sie sich für ihre jeweilige Partei entschieden haben.
Jenni: Also, Paul Nemeth hat sich für die CDU entschieden, weil sein Vorsatz: erst Wettbewerb und Leistung, dann vorausschauendes Handeln, ist. Florian Wahl dagegen entschied sich über einen langen Prozess für die SPD. Ein erster wichtiger Anstoß, sich der SPD zuzuwenden, war, dass er als entschiedener Kriegsgegner von Gerhard Schröders (SPD-Bundeskanzler: 1998 – 2005) Weigerung, die USA im Irak-Krieg zu unterstützen, beeindruckt war.
Selene: Als die beiden Abgeordneten wieder in die Plenarsitzung gingen, erklärte uns Agnes Gräsle vom Besuchsdienst des Landtags zum Abschluss noch ein paar Details über den Landtag, z. B. den Unterschied zwischen einem Regierungsmitglied mit oder ohne Landtagsmandat. Letztere waren auf der Sitzordnung zum Interims-Plenarsaal mit einem Sternchen versehen.
Jenni: Insgesamt fand ich den Tag sehr interessant und lehrreich.

Für die ganze Klasse gilt:
Unser Besuch im Landtag war aufschlussreich, denn wir konnten viele neue Dinge lernen und verstehen nun ein bisschen mehr von alldem, was die Politiker im Stuttgarter Landesparlament Tag für Tag machen.

Von Selene Gomez und Jennifer Vögele, R 10a

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