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Ich schicke meine Tochter auf die JBS, weil sie in der Nähe ist und es die Bläserklasse gibt.
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Zwölf Schülerinnen und Schüler der Johann-Bruecker-Schule waren in der Woche vor Pfingsten drei Tage im Kloster Triefenstein. Wir wurden von Frau Wolf und Herrn Schnitzler begleitet.
Nach der reibungslosen Bahnfahrt wurden wir am Bahnhof in Wertheim von drei Mönchen („Brüdern") mit Kleinbussen abgeholt. Die äußere Erscheinung der Brüder hat uns zunächst verwirrt: Sie trugen ganz normale Kleidung. Das klärte sich bei der Vorstellung der Christusträger-Bruderschaft auf. Die Brüder sind Mitglieder einer evangelischen Ordensgemeinschaft, bilden einen eingetragenen Verein und sind nicht im strengen Sinne Mönche mit Kutte.
Bei der Führung am ersten Tag durch die weitläufige Klosteranlage starteten wir in der „hammerschönen" Kirche und staunten nicht schlecht, als wir erst nach unendlich vielen Zimmern und Fluren durch Tor des (leider) leeren Weinkellers am anderen Ende wieder nach draußen kamen. Erstaunt waren wir auch, als Bruder Werner uns erklärte, dass das Kloster in Eigenleistung in den letzten dreißig Jahren im Stil des 12. Jahrhunderts restauriert wurde.
Beim Essen mischten wir uns unter die Brüder, um jeden ein bisschen kennen zu lernen.

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Am nächsten Morgen mussten wir zum Glück nicht schon um 5: 45 Uhr zum Morgengebet aufstehen, sondern durften noch etwas länger schlafen. Die Gebete der Brüder waren für uns etwas Besonderes. Nach dem Frühstück war dann das Arbeiten an der Reihe. In verschiedene Gruppen aufgeteilt waren wir meist mit Unkrautjäten in der Klosteranlage beschäftigt, zum Teil richtig harte, schweißtreibende Arbeit. Am Abend spielten wir noch etwas Billard.
Am Mittag des dritten Tages verließen wir nach einer gemeinsamen Auswertung unserer Erfahrungen das Kloster und die Brüder.
Von den drei Tagen nehmen wir mit, dass das eigene Wohl wichtiger ist, als die sture Verrichtung einer Arbeit. Einige haben auch erlebt, dass gemeinsame Gartenarbeit auch richtig Spaß machen kann.

Tobias Glaser

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