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Ich gehe gern auf die Johann-Bruecker-Schule, weil ich in der Nähe wohne und meine Freunde auch auf die JBS gehen.
Alle Zitate lesen Vanessa, 14 Jahre
Bild-1-webChristine Fehér„Ist es euch auch schon einmal so gegangen: Da wolltet ihr nur mal kurz ins Internet gehen und dann ist die die Zeit wie im Flug vergangen. Statt eine wichtige Aufgabe zu erledigen seid ihr endlos im digitalen Netz gesurft, habt gechattet oder einfach (nur) ein Onlinespiel gemacht."
Die meisten Schülerinnen und Schüler stimmten Christine Fehér, Kinder- und Jugendbuchautorin aus Berlin, kopfnickend zu.
Seit Beginn des neuen Schuljahres lesen die Sechstklässler der R 6a „Ausgeloggt", in dem Christine Fehér das Mädchen Anna beschreibt. Anna ist in einer schwierigen Lebenssituation und versucht sie zu bewältigen, indem sie sich in Online-Foren mit Freunden über ihre Probleme austauscht. Nach und nach werden Bewerbungen, Freunde und sogar der Liebeskummer der kleinen Schwester zur Nebensache. Erst als eine reale Begegnung mit einem „Freund" aus dem Blogg ziemlich ernüchternd verläuft, beginnt Anna sich klar zu werden: Ich muss mich ausloggen!

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Christine Fehér hat zunächst zwei Passagen ihres Buches „Ausgeloggt" ausgewählt, die gerade diesen Aspekt betonen: „Ja, so kann es einem gehen, wenn man zu viel chattet. Da bleibt man ungewollt oft zu lange hängen."

Dann war für die Schülerinnen und Schüler Zeit, Fragen an die Autorin zu stellen:
  • Woher kommen Ihre Ideen für die Kinder- und Jugendbücher?
  • Wer ist in „Ausgeloggt" Ihre Lieblingsfigur?
  • Haben Sie Kinder?
  • Tut Ihnen nach einer gewissen Zeit beim Schreiben nicht die Hand weh?
  • Wie lange brauchen Sie, um ein Buch wie „Ausgeloggt" zu schreiben?
  • Wie viele Seiten hat Ihr bisher „dickstes" Buch?
  • Ist eines Ihrer Bücher bereits verfilmt worden?
  • Wie viele Bücher haben Sie bisher geschrieben?
  • Welches davon ist Ihr Lieblingsbuch?
„Wisst ihr, mit Büchern ist es ein bisschen so wie mit eigenen Kindern: Jedes Kind ist anders und alle sind etwas ganz Besonderes! Deshalb habe ich eigentlich kein Lieblingsbuch."

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Nach der Pause hat Christine Fehér dann zwei Abschnitte aus ihrem neuen (Mädchen-) Buch „Finja und Franzi" gelesen. Die Zwillingsschwestern haben eine eigenwillige Oma und durch die Vermittlung ihres neuen Freundes, eines pensionierten Schulleiters, kommen sie in ein angesehenes Internat auf der Nordseeinsel ??? . Dort müssen sie sich mit Mitschülerinnen aus unterschiedlichen Nationen auseinandersetzen.

Was hat mir an der Autorenlesung gut gefallen? Drei exemplarische Rückmeldungen:
  • ... dass Frau Fehér richtig nett war und Autogramme verteilt hat. (Luis)
  • ... dass sie sehr offen war und gut erzählt hat. (Joscha)
  • ... dass Frau Fehér am Schluss noch aus ihrem neuen Buch vorgelesen hat. (Melina)

In jedem Fall haben alle Schülerinnen und Schüler durch die Autorenlesung noch letzte gute Ideen für ihr Lesetagebuch bekommen und wir haben der Autorin versprochen, ihr einige Beispiele nach Berlin zu schicken, damit sie sieht, wie „Ausgeloggt" bei ihren jungen Leserinnen und Lesern ankommt.
Als Schule bedanken wir uns sehr herzlich bei Frau Kreiser-Hild und ihrem Team, die – im Rahmen des Frederick-Tages – für uns die Lesung mit Christine Fehér arrangiert haben.

M. Schnitzler

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