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Ich gehe gern auf die Johann-Bruecker-Schule, weil ich coole Ausflüge machen kann.
Alle Zitate lesen Misheel, 11 Jahre
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Am 25. April 2015 fand ein Wettbewerb der World Robot Olympiad in der Johann-Bruecker Real- und Werkrealschule in Schönaich statt. 22 Teams aus der Region traten an und sieben davon qualifizierten sich für das Deutschlandfinale.

Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Roboterwettbewerb für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 – 19 Jahren mit dem Ziel, ihnen den Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern zu erleichtern und sie für einen Ingenieur- oder IT-Beruf zu motivieren. Die WRO Saison 2015 steht unter dem Motto „Robot Explorers". Der Wettbewerb in Schönaich fand in der sogenannten Regular Category der WRO in den Altersklassen Elementary (8 – 12 Jahre), Junior (13 – 15 Jahre) und Senior (16 – 19 Jahre) statt. Es nahmen sechs Teams aus Böblingen teil, von denen sich zwei für das Finale in Dortmund am 18./19. Juni qualifizieren konnten. Die zwei Teams aus Schönaich konnten in der Alterskategorie Junior den 4. und 6. Platz (von 8 angetretenen Teams) erreichen. Die Gewinner des Finales in Dortmund erhalten dann die Starterlaubnis für die weltweit rekrutierte WRO in Doha (Katar).

Bei der Regular Category bauen und programmieren die teilnehmenden Teams einen Roboter, welcher auf einem etwa 2,5 m x 1,3 m großen Parcours verschiedene Aufgaben lösen kann (z.B. Farben erkennen, Gegenstände transportieren etc.). In jeder Altersklasse gibt es dabei unterschiedliche Aufgaben zum Thema der Saison. Die jüngsten Mädchen und Jungen (8 – 12 Jahre) tauchen mit ihrem Roboter nach Perlen, Teams der Altersklasse Junior (13 – 15 Jahre) gehen auf Schatzsuche und die Senioren (16 – 19 Jahre) lassen ihre Roboter Vorräte in entlegene Bergregionen bringen.

Am Wettbewerbstag war schon bei der Ankunft die Aufregung der Teams zu spüren, die drei Monate auf diesen Tag hingearbeitet hatten, um ihre Lösung zu präsentieren und sich mit anderen zu messen. Nach der Eröffnung, die der Konrektor Ackermann der JBS unterstützte, machten sich daher alle konzentriert an die erste Bau- und Anpassungsphase, da neben dem Zusammenbau der Roboter und einer Anpassung der Programme an die Wettbewerbsumgebung auch noch eine Regeländerung eingearbeitet werden musste. Nach 2 ½ Stunden Bauen und Programmieren war es dann soweit: Jedes Team positionierte seinen Roboter auf dem Wettbewerbstisch, drückte den Startknopf und fieberte bis zu zwei Minuten mit, wie der Roboter die gestellte Aufgabe lösen würde. Bei diesem und drei weiteren Wettbewerbsläufen über den Tag hinweg galt es in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Punkte zu holen. Jedem Lauf ging wiederum eine Umbau-/Anpassungsphase von 30-60 Minuten voraus. Die beiden besten Läufe wurden gewertet, um die Sieger des Tages zu ermitteln.

Trotz der 3 Monate Vorbereitung gelang es nur 3 Teams in die Nähe oder an die komplette Punktzahl für die Lösung der Aufgabe heranzukommen. Es für die Zuschauer dennoch sehr interessant, die verschiedenen Roboterkonstruktionen und Lösungsstrategien bei Roboter-Läufen zu beobachten. Besonders gut war der Überblick, den sich jeder Zuschauer von der Galerie und von den Treppen auf die Wettbewerbs- und die Arbeitsfläche am Veranstaltungsort verschaffen konnte.

Die Siegerehrung zum Abschluss der Veranstaltung wurde von dem Bürgermeister von Schönaich, Herrn Heizmann, und vom Leiter der IBM Deutschland Research & Development GmbH in Böblingen, Herrn Wittkopp, vorgenommen. Die Veranstaltung erst möglich gemacht haben der Verein „Technik Begeistert e.V.", der deutschlandweit die WRO-Wettbewerbe koordiniert,
die Johann Bruecker Real- und Werkrealschule, die die Lokation und einen Teil des Aufbaus gestellt hat, sowie die ehrenamtlichen HelferInnen von der IBM, die die Veranstaltung in Schönaich organisiert und durchgeführt haben.

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