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Ich gehe gern auf die Johann-Bruecker-Schule, weil es hier echt coole Lehrer und Lehrerinnen gibt.
Alle Zitate lesen Marcus, 13 Jahre
  • „7 – 5 – 3, Rom schlüpft aus dem Ei.“
  • Plebejer und Patrizier
  • Punische Kriege
  • „Veni, vidi, vici.“ (Julius Cäsar)
  • Sklaven in Rom

Roemisches Essen I web

Das und manches mehr lernt man üblicherweise, wenn es in Geschichte um das römische Weltreich geht. In der Klasse 6a haben wir versucht, darüber hinaus in einem Schwerpunkt das Essen der Römer kennen zu lernen.
„Die Wohnungen in den Mietshäusern hatten keine eigene Küche. Die (armen) Leute aßen in einem der vielen kleinen Gasthäuser preiswerte Schnellgerichte.“ So ist es im Geschichtsbuch vermerkt. Das kommt uns Heutigen ja nicht unbekannt vor. Auch wenn (fast) alle eine eigene Küche besitzen, Fastfood ist auf dem Vormarsch, sei es die Tiefkühlpizza oder der Döner vom Stand um die Ecke.
„Die reichen Römer luden sich am Abend gerne Gäste ein. Man lag zum Essen und aß mit den Fingern die verschiedenen Gänge. Sklaven bedienten und Tänzerinnen und Musikanten sorgten für Unterhaltung.“
Das haben wir schon etwas abgeändert: Zu Tische liegen ist bei unserer Ausstattung der Räume schwierig und auf die Tänzerinnen und Musikanten mussten wir auch verzichten.
Stattdessen bereiteten sieben Gruppen je einen Gang in der Menuefolge vor, stellten das selbst Gemachte vor und bedienten dann die anderen:

Vorspeise

  • würzige römische Brötchen (mit Lorbeer Kümmel und Anis) & Olivenpaste (Epityrum; mit viel Weinessig)

Hauptspeisen

  • Pita-Taschen (mit vegetarischer Füllung)
  • Hähnchenschlegel im Paprikabett

Roemisches Essen II web

Nachspeisen

  • Mohnknödel (Globi; Käse mit Weizengries)
  • Obstsalat (Honigmelone, Apfel, u.a. sowie Akazienhonig)
  • römische Erdbeertorte

Getränke

  • Melonensaft
  • Wasser (& Wein – den wir in der Schule natürlich streichen mussten)

Das alles war selbstverständlich nicht in eine Doppelstunde Geschichte zu pressen, aber alle haben an diesem Projektvormittag zumindest geahnt, dass Geschichte viel mit Alltagskultur und deren Wandel zu tun hat und dass zum Beispiel manches Gericht aufs Erste ungewohnt aussah, aber dann im Geschmack doch eine Ahnung davon aufsteigen ließ, was Menschen lange vor uns sich schon an kulinarischen Leckereinen haben einfallen lassen.

Manfred Schnitzler

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