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Ich schicke meine Tochter gerne auf die JBS, weil sie klein ist und eine gute Ausstattung hat.
Alle Zitate lesen Ute Haisch

Bild 1 Abtauchen ins Klosterleben web

Im Rahmen des Religionsunterrichts haben es 18 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a gewagt, tief in das Klosterleben einzutauchen, nicht nur in das eiskalte Wasser des Klosterbrunnens, sondern unter Verzicht auf das Handy in zwei Tage der Stille.

Vom 14. – 16 Juli waren wir unter dem Motto „Ora et labora“ im Kloster Triefenstein, an der Grenze zwischen Württemberg und Bayern, idyllisch oberhalb des Mains gelegen.

Das regelmäßige Gebet war vor allem früh morgens eine große Herausforderung.
Nach lebhaftem Abend kurz vor sechs Uhr nicht nur geweckt zu werden, sondern tatsächlich wach zu werden und sich auf den Weg zur Kirche zu machen, war die vielleicht schwerste Übung in Sachen Selbstdisziplin. Die Allermeisten haben es – wenn auch mit Mühe – geschafft. Die Gebetsliturgie wurde von mal zu mal vertrauter und mit etwas über 20 Minuten waren die gemeinsamen Gebetszeiten auch überschaubar lang. Dann stand eine Stunde Stille Zeit auf dem Programm. Jede(r) sollte sich auf dem weiten Klostergelände ein schönes Plätzchen suchen und eine Stunde allein mit sich und Gott verbringen. Stift und ein Blatt Papier sowie die Bibel konnten helfen, mussten aber nicht sein.
Als es um 8: 30 Uhr (endlich) Frühstück gab, war für uns alle der Start in den neuen Tag so ganz anders als daheim, etwas früher und sehr viel besinnlicher.

Bild 2 Bachbegradigung webDas praktische Arbeiten in drei Blöcken zu je knapp zwei Stunden war zwar bei der Hitze ziemlich anstrengend, aber es hat Spaß gemacht, denn am Abend war klar zu sehen, dass wir etwas bewegt haben: das Klostergelände war nach dem Tag der Offenen Tür am Wochenende zuvor wieder blitzblank, die im Wald unterhalb des Klosters herausgesägten Äste aufgeladen und zur Erddeponie gebracht und sogar der kleine Bach entlang der Klostermauer schoss wieder schnurstracks ins Tal, so dass die Klostermauer wohl fürs Erste nicht mehr feucht werden wird.

 

 

 Bild 3 Unsere Klostergruppe mit Prior Bruder Christian web

Ein paar Schülerstimmen aus der Feedbackrunde des Abschlusstages zeigen:
Die zwei Tage im Kloster waren eine Herausforderung, aber zugleich eine spannende Selbsterfahrung:

  • Das Leben hier ist schon eine Umstellung.
  • Wir haben beim Gebet viel gesungen. Ich hatte den Eindruck, das erhöht die Konzentration auf den Text.
  • Ich bin eigentlich nicht religiös, aber ich fand´s nicht schlimm.
  • Die Stille Zeit draußen war für mich viel angenehmer als drinnen.
  • Irgendwie fühlte ich mich nach der Stillen Zeit viel wacher und entspannter im Blick auf den kommenden Tag.
  • Die Zehn-Minuten-Predigt zum Wochenspruch („Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ Ps. 139, 5) war richtig gut.
  • Ich war in meinem Leben noch nie so oft in der Kirche, aber es war in Ordnung.
  • Könnte man im nächsten Jahr nicht die Zeit im Kloster um ein oder zwei Tage verlängern?

S. Eisenhardt-Schwarzer / M. Schnitzler

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