DSC_004.jpg
Ich gehe gern auf die Johann-Bruecker-Schule, weil sie in der Nähe ist und man viele sportliche Aktivitäten machen kann.
Alle Zitate lesen Giuseppe, 12 Jahre

Bild 1 Zu Gast bei Jesus web

Am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien machten sich nach der Großen Pause die Klassen 5 unserer Schule im Rahmen des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts auf den Weg nach Stuttgart. Abschluss der Einheit „Bibel – Buch der Christenheit“ sollten ein Besuch im Bibliorama sein.

„Was könnte Bibliorama denn bedeuten?“, wurden die Fünftklässler gleich zu Beginn der Führung gefragt. „Biblio“ ist nicht so schwer: Da steckt unser Wort „Bibel“ drin, was so viel wie „Buch“ heißt. Dass „Rama“ wohl kaum etwas mit der bekannten Margarine zu tun hat, war klar, aber ein Schüler hatte eine geniale Idee: Da steckt vielleicht das Wort „Panorama“ drin, was ja etwas mit „Aussicht“ bzw. „schönem Ausblick“ zu tun hat. So kennen wir in Schönaich den Panoramaweg, der auf den Rauhen Kapf führt.
Bibliorama bedeutet also so viel wie „Aus- bzw. Einblicke“ in die Welt der Bibel.

In der ersten Stunde wurden die Schülerinnen und Schüler klassenweise durch die Ausstellung geführt.
Wir begegneten Menschen aus dem Umfeld von Jesus: seiner Mutter Maria, Johannes, der ihn taufte, einer Jüngerin namens Lene oder Lukas, dem Arzt und Philosophen, der die Nachrichten über Jesus gesammelt und in einem Evangelium zusammengestellt hat.
Wir stiegen in ein Schiff mit schwankendem Boden und folgten Paulus auf seinen Missionsreisen, besuchten Sara in ihrem Nomadenzelt und wurden zu Mose ins Spiegelkabinett geführt.

Bild 2 Davids Lichtharfe webDann hatte jeder eine halbe Stunde Zeit, selbst dies und das auszuprobieren:

  • Einige spielten mit Davids Lichtharfe,
  • andere folgten digital animiert dem Lauf des Jordans von seinen Quellen über den See Genezareth bis hinein ins Tote Meer
  • und ein paar der Mädchen ließen sich fotografieren, ihr Porträt in ein Mariengemälde einfügen und schickten dieses Werk dann als Dokument zu ihren Eltern nach Hause.

In der Schlussrunde wurden die Schülerinnen und Schüler von der Museumspädagogin gefragt: Welche Person aus der Bibel hat euch denn nun am meisten beeindruckt? Klarer Favorit: Mose.
Bild 4 Spiegelkabinett webUnd warum? Weil der Raum mit den Spiegeln so verwirrend ist und man Gefahr läuft, überall gegen eine Wand zu laufen. Irgendwie ahnt man: Die Zehn Gebote, die im Raum verteilt feste Anhaltspunkte bilden, helfen sich zu orientieren.

M. Schnitzler

Nächste Termine

No events found.