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Ich schicke meinen Sohn gerne auf die JBS, weil er sich da wohlfühlt.
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Freizeitangebote und Treffpunkte im Ort, Verkehr und Soziales, Bildung und Kultur, Integration.  Alle waren eifrig zwei Stunden lang bei der Sache und die Tischdecken, auf die man schreiben durfte, füllten sich mehr und mehr. Dabei kamen von Seiten der Jugendlichen auch viele Wünsche und Fragen auf: könnte es nicht freies W-LAN im Ort für Jugendliche geben? Wer bestimmt eigentlich, welcher Drogeriemarkt wohin kommt? Wie kommen Busfahrpläne zustande? Wer war bei der Radwegeplanung beteiligt? Wie können Jugendliche mehr mitbestimmen?

Um diese Fragen zu beantworten, lud Herr Bürgermeister Heizmann die jetzigen Klassen 9 der Realschule am Freitag 11. November ins Rathaus ein. Der Sitzungssaal war sicher schon lange nicht mehr so gut gefüllt!

Herr Heizmann hatte eine Präsentation vorbereitet und gab den interessierten Schülerinnen und Schülern zuerst einmal eine Übersicht darüber, was eine Gemeinde eigentlich alles macht, welche Aufgaben sie hat und welche Einrichtungen sie betreibt. Danach erläuterte er, wie eigentlich neue Bau- und/oder Gewerbegebiete entstehen, wie lange so ein Prozess dauern kann und was alles zu beachten ist. Sehr anschaulich wurde es am Beispiel des Drogeriemarktes am Kreisverkehr, der gerade im Bau ist.

Weiter ging es mit der Frage nach freiem W-Lan, das in Prüfung ist, und welche Fallstricke es da zu beachten gilt (Störerhaftung). Danach stellte Herr Heizmann den Nahverkehrsplan vor, der jeweils in Absprache mit dem Landkreis und den umliegenden Landkreisen für jeweils 5 Jahr erstellt wird und er erläuterte auch, dass Fahrten, an denen regelmäßig weniger als 10 Menschen teilnehmen, nicht rentabel sind.

Bei der Radwegeplanung gab es im Vorfeld die Möglichkeit, dass Bürger sich beteiligen. Dies wurde von wenigen Erwachsenen und keinen Jugendlichen wahrgenommen. Herr Heizmann fragte denn auch die Jugendlichen, wie sie denn die Informationsmöglichkeiten der Gemeinde wie das Mitteilungsblatt oder die Homepage nutzen und wie sie gerne informiert werden wollen. Hierzu gab es kein klares Meinungsbild, aber einige Ideen, an denen weiter gearbeitet werden kann.

Die Stunde verging wie im Flug und alle Beteiligten waren sich einig: das war sehr informativ und Gemeinschaftskunde mit Realitäts- und Ortsbezug!

Jufo BM

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