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Ich schicke meine Tochter gerne auf die JBS, weil die Schule den Schülern eine gute eigene kreative Entwicklung bietet.
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Besuch der Staatsgalerie in Stuttgart

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Am Freitag, den 20.03.15 machten wir, die Klasse R 7b, einen Ausflug in die Staatsgalerie in Stuttgart. Um 8.20 Uhr haben wir uns alle an der Bushaltestelle getroffen. Von dort aus fuhren wir mit Bus und S- Bahn nach Stuttgart. Als wir dann endlich an der Staatsgalerie ankamen, meldete uns Frau Ralle an. Wir hatten noch ein bisschen Zeit etwas zu vespern und einen ersten Blick auf die Sonnenfinsternis zu werfen.

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Nachdem wir unsere Sachen alle verstaut hatten, begrüßte uns Fr. Huiss, unsere Museumsführerin zum Thema „Kleider machen Leute – das Kostüm in der Kunst". Uns hätte die Zeit nie gereicht alle Bilder in der Staatsgalerie anzuschauen, deshalb hatte Fr. Huiss einzelne, die zu unserem Thema passen, ausgewählt. Wir starteten im Mittelalter mit Bildern, die zu der Zeit gemalt wurden, als die Kirche in Deutschland herrschte. Die Frauen und Männer hatten überwiegend lange und weite Kleider und Umhänge, die alle einen sehr engen Kragen hatten, an. Außerdem waren sie farbig eintönig und ohne Muster.
Um den Höhepunkt der Sonnenfinsternis nicht zu verpassen, unterbrachen wir unsere Führung kurz und schauten uns durch eine Spezialbrille an, wie der Mond die Sonne verdeckte.
Als unsere Führung weiterging, sind wir zeitlich in die Renaissance gesprungen. Wir konnten beobachten, dass sich die Kleidung verändert hatte und die Menschen nun enge Kleidung trugen, wobei die Kleider der Frauen einen größeren Ausschnitt hatten und das Dekolleté betonten. Des Weiteren war die Kleidung jetzt bestickt oder geschlitzt und schillerte in bunten Farben. Auch die nichtadeligen Bürger trugen nun gute Kleidung. Auf einem holländischen Bild, auf dem eine Kaufmannsfamilie dargestellt wurde, hatten alle sehr dunkle Kleidung an, die am Oberkörper eng und ab der Taille sehr breit wurde. Alle Personen sowohl Männer als auch Frauen trugen eine weiße Spitzenhalskrause. Es wurde die Taufe des jüngsten Kindes dargestellt, das als Einziges ein helles Taufkleid an hatte. Am Ende der Führung schauten wir uns noch zwei Portraits aus dem Barock an, auf dem die Kleidung wieder schillernd war. Interessanter war allerdings die Frisur der Frau, da die Haare wie zu einem Turm aufgetürmt waren.

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Nach der Besichtigung der der Bilder, holten wir unsere Sachen und gingen in ein Atelier, wo uns ein praktischer Workshop erwartete. Nach einer kurzen Vesperpause durften wir unsere mitgebrachten alten Kleidungsstücke so gestalten, dass ein komplett neues Kleidungsstücke entsteht. Durch das vorherige Betrachten der Bilder hatten wir viele Inspirationen im Kopf. Uns standen viele unterschiedliche Materialien wie Stoffe, Wolle, Farben, Tortenspitzenböden uvm. zur Verfügung. Wir haben sofort alle losgelegt. Der Workshop hat sehr viel Spaß gemacht und es sind sehr schöne Exemplare herausgekommen.
Der Tag endete damit, dass wir mit unseren Kunstwerken wieder nach Hause gefahren sind.
(Isabelle Kempa, Simon Alfarai und Jan Feldhahn R 7b)

Praesentation



Bors

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