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Ich gehe gern auf die Johann-Bruecker-Schule, weil diese einfach die beste Schule weit und breit ist.
Alle Zitate lesen Kevin, 11 Jahre

Fast wie bei einer Schatzsuche!

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Im Rahmen des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts hat sich die R 6a in den letzten Wochen mit dem Thema „Arm und Reich in Deutschland" beschäftigt.

Was wird getan, um armen Menschen in Deutschland ein einigermaßen menschenwürdiges Leben zu ermöglichen?

Wir haben dabei das Angebot des Tafelladens in Böblingen besprochen und sind am Freitag, den 6. Februar 2015 in die Kleiderstube Schönaich (in den Kellerräumen der Mediothek) gegangen.

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Frau Binder begrüßte uns – auch im Namen ihrer acht Kolleginnen - sehr freundlich.
Die Kleiderstube hat zwei Räumlichkeiten: einmal den Laden selbst und dann noch ein ziemlich großes Lager, in dem unter anderem die Frühjahrskollektion 2015 vorbereitet wird.
Alle Kleidungsstücke kosten zwischen 50 Cent und fünf Euro. Nur bei besonders wertvollen Einzelstücken wird auch einmal bis zu zehn Euro gezahlt. Kaufen dürfen zwar vorrangig die sozial Schwächeren unserer Gesellschaft, aber kommen dürfen alle, denn das Lager ist gut gefüllt.

Bild-22 webWoher kommen all diese Kleidungsstücke?

Einmal gibt es junge Familien, die eher beengt wohnen. Sind deren Kinder aus einer bestimmten Phase herausgewachsen, werden die Baby- bzw. Kindersachen bei der Kleiderkammer abgegeben. Zum anderen versterben im Altenzentrum „Hasenbühl" immer wieder Menschen. Auch deren Kleidung wird dann mitunter an die Kleiderstube weitergeleitet.

Wann ist geöffnet?

Alle zwei Wochen am Donnerstagnachmittag, das nächste Mal also am 19. 2. 2015.
Pro Nachmittag kommen etwa 70 Personen, um nach geeigneten Kleidungsstücken für sich zu suchen. Pro Jahr werden etwa 2. 500 Kleidungsstücke „verkauft" und dabei etwa 7. 000 Euro eingenommen. Dieses Geld wird – in Absprache mit dem Rathaus – entweder an einzelne Bedürftige weitergegeben (z. B. für den Kauf von Trauerkleidung) oder geht als Spende z. B. an krebskranke Kinder. Alles, was nicht verkauft werden kann, wird im Lager sorgfältig verpackt und als Kleiderspende nach Ungarn und Rumänien gebracht.

Das Gespendete hilft also doppelt und dreifach!

Im Rahmen unseres Besuches hat es sogar einzelnen Schülerinnen und Schülern geholfen. Manche machten sich richtig glücklich auf den Rückweg zur Schule, weil sie „sooo ein schönes Stück" gefunden und geschenkt bekommen hatten!

Manfred Schnitzler

Praesentation



Bors

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