Johann Bruecker Haupt- und Realschule Schönaich

Hauptschule Drucken
 
Werkrealschulbildung von Klasse 5 bis 9 gibt es ab dem Schuljahr 2010/11 auch an unserer Hauptschule.  
Es gilt der gleiche Bildungsplan für Hauptschulen und Werkrealschulen. Und wir bieten einige zusätzliche Vorteile ... Informationen finden Sie unter diesem Link: www.jbhrs.de/joomla/files/HS_WRS.pdf
 
 
 
Unsere Hauptschule im Schulverbund
mit der Realschule 
 
Wir sind eine kleine Hauptschule mit etwa 70 Schülerinnen und Schülern. Unsere kleinen Klassen mit zur Zeit 13 bis 18 Schülern ermöglichen eine intensive Betreuung jedes einzelnen Schülers. Trotz der geringen Größe unserer Schule bieten wir einige Möglichkeiten, die sonst an Hauptschulen nicht üblich sind. Dies wird möglich durch den Verbund mit der Realschule im gleichen Haus.
Zum Beispiel besuchen einige Schülerinnen der 5. Hauptschulklasse unsere Bläserklasse und erlernen im Rahmen des schulartübergreifenden Musikunterrichts das Spielen eines Blasinstrumentes. Auch unsere sehr gut ausgestatteten Fachräume und die über 70 Computerarbeitsplätze kommen unseren Schülerinnen und Schülern zugute.
Unsere Hauptschüler arbeiten in schulartübergreifenden Projekten, im Musik-, Religions- und Sportunterricht eng mit Realschülern zusammen und können so das dort erwartete Leistungsniveau direkt miterleben. Bei Interesse und entsprechendem Leistungsstand kann im Einzelfall ein Hauptschüler nach Klasse 5 oder 6 mit entsprechend guten Leistungen auf die Realschule wechseln, ohne deshalb eine andere Schule besuchen zu müssen.
Angebote wie unsere Hausaufgabenbetreuung für die Klassen 5 und 6, der Mittagstisch mit täglich 2 Menüs zur Auswahl und die Mittagsbetreuung im Aufenthaltsraum der Schule (Klassestufen 5-7) beziehungsweise im Jugendhaus "Uhrwerk" (Klassenstufen 8-10) runden unser Angebot ab.
 
 

Hauptschule – Chance für einen Neuanfang, keine Sackgasse

 
Chancen für einen Neuanfang
Die Hauptschule ist keine „Restschule“. Sie hat sich den neuen Herausforderungen gestellt und zu einer Schulart entwickelt, die Chancen für einen Neuanfang bietet. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die ihre Leistungs- und Lernfähigkeit in der Grundschule nicht voll entfalten konnten, treffen in unserer Hauptschule auf motivierte, engagierte und pädagogisch sehr gut ausgebildete Lehrer. Kleine Klassen, ein zunächst geringerer Leistungsdruck und der enge Bezug zum Klassenlehrer sind Vorteile, die bei vielen Schülern dazu führen, dass sie wieder gerne zur Schule gehen und Freude am Lernen entwickeln.
 
Lebenspraktisches, anschauliches Lernen
Die Unterrichtsinhalte und die Art des Unterrichts sind sehr orientiert an lebenspraktischen Anforderungen, am anschaulichen Denken und am praktischen Tun. Zum Beispiel werden technische Grundfertigkeiten, der Umgang mit Werkzeugen, Kochen, Nähen, gesunde Ernährung, Haushaltsführung, verbraucherbewusstes Einkaufen sowie Grundlagen in Erdkunde, Geschichte, Biologie, Physik und Chemie vermittelt. Diese Inhalte werden möglichst realistisch in lebenspraktischen Zusammenhängen unterrichtet, oft in projektorientierter Weise. Deshalb besteht ein großer Teil der Hauptschulabschlussprüfung auch aus einer Projektprüfung, in der die Schülerinnen und Schüler nachweisen sollen, dass sie gelernt haben im Team ein komplexes Thema selbstständig zu erarbeiten und zu präsentieren.
 
Vorbereitung aufs Berufsleben
In unserer Hauptschule werden besondere Anstrengungen unternommen, um unseren Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Lebenspraktisches, anschauliches und projektorientiertes Lernen sind gute Vorbereitungen auf die Berufsausbildung, weil dadurch genau die Inhalte und Kompetenzen trainiert werden, die im Berufsleben besonders wichtig sind. Zusätzlich beginnen wir bereits in Klasse 5 und 6 mit Themen zur Berufsorientierung. In Klasse 7 finden erste Schnupperpraktika statt und eine Kompetenzanalyse hilft den Schülern, die eigenen Stärken und Interessen herauszufinden. In Klasse 8 folgen dann zweiwöchige Betriebspraktika, Beratungen durch die Agentur für Arbeit, Betriebsbesichtigungen, Kennen lernen von Berufsschulen, das Projekt „Vertiefte Berufsorientierung“ und für interessierte Schüler und Eltern auch die individuelle Begleitung durch ehrenamtliche Paten, die einzelne Schülerinnen und Schüler beim Übergang ins Berufsleben und auch im ersten Ausbildungsjahr tatkräftig unterstützen. All diese Maßnahmen sorgen dafür, dass die Erfolgsquote unserer ehemaligen Schülerinnen und Schüler beim Übergang ins Berufsleben besonders hoch ist.
 
Chancen eröffnen für weiterführende Bildung
In den Hauptfächern (Deutsch, Mathematik, Englisch) und in den Fächerverbünden (WAG, MNT, WZG, MNT) werden Grundkenntnisse vermittelt, die zum Besuch weiterführender Schulen befähigen. So ist es – bei entsprechender Leistungsentwicklung der Schüler – nach Klasse 5 und 6 möglich, den Übergang auf die Realschule zu schaffen. Durch die Kombination von Haupt- und Realschule unter einem Dach ist so ein Wechsel bei uns nicht einmal mit einem Schulwechsel verbunden. Aber auch nach einem guten Hauptschulabschluss stehen viele weitere Bildungschancen offen. Zum Beispiel kann über ein 10. Schuljahr an einer Werkrealschule oder durch Besuch einer zweijährigen Berufsfachschule ein mittlerer Bildungsabschluss erworben werden. Die Mittlere Reife können auch diejenigen erhalten, die aus Hauptschulabschluss und erfolgreicher Berufsausbildung die Durchschnittsnote 2,5 oder besser erreichen. Die Ausbildung an der Hauptschule ist also keine Sackgasse - sie ermöglicht einen Neuanfang und kann weiterführende Bildungschancen eröffnen.
 

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