Johann Bruecker Haupt- und Realschule Schönaich

Realschule Drucken

 

Für eine kurze Präsentation unseres Realschulbildungsganges klicken Sie bitte auf den folgenden Link:

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Realschule - Erfolgsmodell mit gesunder Mischung

 
Die Realschule ist in unserer Gesellschaft eine allgemein anerkannte und geschätzte Schulart. Gerne übernimmt die Wirtschaft, sowohl Handwerk als auch Industrie, qualifizierte Realschüler als Auszubildende und einige Schüler wechseln nach dem Realschulabschluss auf die beruflichen Gymnasien oder die zwei- und dreijährigen Berufskollegs, um dort das Abitur bzw. die Fachhochschulreife zu erlangen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Schüler nach der Grundschule den Realschulabschluss anstreben. Selbst Kinder mit Gymnasialempfehlung besuchen gerne unsere Realschule, da diese nicht nur theoretische, sondern auch praktische Bildung vermittelt und weiterführende Bildungschancen eröffnet, ohne so hohen Leistungsdruck wie auf dem achtjährigen Gymnasium.
 
Unsere heutige komplexe Welt mit ihren schnellen und weit reichenden gesellschaftlichen Veränderungen erfordert vom Menschen ein lebenslanges Lernen. Unser Auftrag als Schule ist daher, die jungen Menschen in der Entfaltung und Stärkung ihrer gesamten Person so zu fördern, dass sie auch in der Zukunft zur Lebensbewältigung befähigt werden. Seit dem Jahre 2004 gibt es einen neuen Bildungsplan, der dem Rechnung trägt, indem er die Förderung der Kompetenzen in den Mittelpunkt stellt: Personale Kompetenz, Sozial-, Methoden- und Fachkompetenz.
 
 
Leistungsorientierung und Vielseitigkeit
 
Die Realschule Schönaich setzt diesen neuen Bildungsplan nicht nur durch die neuen Fächerverbünde EWG (Erdkunde-Wirtschaftslehre-Gemeinschaftskunde) und NWA (naturwissenschaftliches Arbeiten: ehemals Biologie, Physik, Chemie) um, sondern insbesondere auch durch die veränderten Unterrichtsmethoden. Experimente und vernetztes Denken werden zunehmend wichtiger. Dazu kommen vier themenorientierte Projekte, in Klasse 6 „Technisches Arbeiten“, in Klasse 7 das Projekt „Wirtschaften-Verwalten-Recht“ (WVR), in Klasse 8 „Soziales Engagement“ und in Klasse 9 die „Berufsorientierung“ (BORS). In allen vier themenorientierten Projekten werden projektorientiertes Arbeiten, Teamarbeit sowie Präsentationstechniken gefordert und gefördert. Der typische Wahlpflichtbereich ab Klasse 7 (Technik, Mensch und Umwelt, Französisch) ist beibehalten worden. Die zentralen Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte und Religion/Ethik bleiben als Einzelfächer bestehen. Jedoch werden in all diesen Fächern mehr die Kompetenzen und die Fähigkeit zur Auseinandersetzung in den Mittelpunkt gerückt, im Fach Englisch wird die mündliche Kommunikationsfähigkeit stärker betont und auch abgeprüft in der neuen Eurocom Prüfung. Ab dem Schuljahr 2007/2008 ist das Ablegen einer „fächerübergreifenden Kompetenzprüfung“ Teil der Abschlussprüfung in Klasse 10.
 
Trotz aller Leistungsanforderungen darf der künstlerisch-musische Bereich nicht zu kurz kommen, daher legen wir an unserer Schule besonderen Wert auf fundierten und abwechslungsreichen Unterricht in Musik, Kunst und Sport.
 
Durch außerunterrichtliche Veranstaltungen sowie Arbeitsgemeinschaften stärken wir außerdem die verschiedenenartigen Bildungsaspekte an unserer Schule. Erlebnispädagogische Tage in Klasse 5, Besuche kultureller Veranstaltungen (Theater, Lesungen, Musicals), Museumsbesuche, Sportveranstaltungen, Schullandheimaufenthalte sowie Studienfahrten (vom Segeltörn bis hin zu Auslandsaufenthalten) dienen ebenfalls der Entfaltung und Stärkung der Persönlichkeiten. Intensive Computerarbeit, Streitschlichterprogramme, jährliche wiederkehrende Feste und Feiern runden die Erziehungs- und Bildungsarbeit an unserer Schule ab.